Workshop zur KI-Nutzung im Unternehmen

Entwickeln Sie den đ†đžđŹđ­đšđ„đ­đźđ§đ đŹđ«đšđĄđŠđžđ§ fĂŒr die KI-Nutzung in Ihrem Unternehmen.

KĂŒnstliche Intelligenz hat lĂ€ngst Einzug gehalten in unserem beruflichen Alltag. Die Eintrittspunkte der KI-Nutzung, zum Beispiel im BĂŒroalltag, sind niedrigschwellig. Hier werden KI-Anwendungen hĂ€ufig genutzt fĂŒr die maschinelle die Erstellung, Übersetzung oder Optimierung von Texten, oder die Beantwortung von Fragen.

Auch wenn der Einstieg in die KI-Nutzung niedrigschwellig ist, sollten Sie im Unternehmen verantwortungsvoll und gestalterisch damit umgehen.

Bildnachweis: WBGU (2019)

KĂŒnstliche Intelligenz und Digitalisierung bieten Potentiale und Risiken fĂŒr die Transformation zur Nachhaltigkeit. Diese DualitĂ€t im Auge zu halten ist fĂŒr ein gelungenen Einsatz der Technologie notwendig. Der Einsatz von KI hat Auswirkungen auf die Digitalisierung der Nachhaltigkeit, auf die zukĂŒnftige, digitale und nachhaltige Gesellschaft und die Zukunft der Menschheit insgesamt.

Entscheidend fĂŒr die verantwortungsvolle Gestaltung der KI-Nutzung im Unternehmen ist der moderierte Diskurs ĂŒber die gelungene Einhegung und Steuerung. In dem Workshop bieten wir Ihnen den Rahmen zur Erarbeitung einer Strategie und der Formulierung von messbaren Zielen.

Wir bieten ihnen auf Basis von anerkannten Regelwerken die Möglichkeit, einen Verhaltenskodex zur Nutzung von KI in Ihrem Unternehmen zu erarbeiten und Verantwortlichkeiten fĂŒr diese wichtige Thema festzulegen.

Schauen Sie hier auf unser Workshopangebot oder rufen Sie uns an!

Nachhaltigkeit und Business Continuity

Auf einem Auge blind?

Business Continuity bezieht sich auf die FĂ€higkeit eines Unternehmens, seine GeschĂ€ftsprozesse auch in schwierigen oder unvorhergesehenen Situationen aufrechtzuerhalten. Die Integration von Nachhaltigkeit in die Business Continuity-Strategie beinhaltet die BerĂŒcksichtigung ökologischer und sozialer Belange bei der Planung fĂŒr den Fall von Unterbrechungen oder Katastrophen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen auch in Zukunft nachhaltig operieren kann.

Heute stellen wir uns die Frage, ob das Thema Business Continuity bei den Nachhaltigkeitsstrategie eines Unternehmens ausreichend berĂŒcksichtigt wird. Veranschaulichen wollen wir die Herausforderung an dem Klimawandel, der Klimakrise.

Klimaschutz versus Klimaanpassung? – Zwei gleichberechtigte StrategieansĂ€tze

Bei vielen Unternehmens stellen wir hĂ€ufig fest, dass sich Ihre Nachhaltigkeitsstrategie auf den Klimaschutz fokussiert. Das wird zum einen der Nachhaltigkeit nicht gerecht, weil die Nachhaltigkeit viel mehr als Klimaschutz ist. Andererseits vernachlĂ€ssigt es Risiken, um die sich Ihr Unternehmen bei fortschreitendem Klimawandel zusĂ€tzlich kĂŒmmern muss.

Die möglichen Risiken des Klimawandels fĂŒr eine Unternehmen sind:

  • BeeintrĂ€chtigung der Produktion
  • Ausfall von Lieferanten oder Dienstleistern
  • VerĂ€nderung der Nachfrage (Zu- und Abnahme)
  • GefĂ€hrdung eines Standortes
  • Verminderung der Arbeitsleistung
  • 


VerstÀrkend negativ auf die Business Continuity wirkt, wenn mehrere Risiken gleichzeitig eintreten.

Wir unterstĂŒtzen Sie mit unserer Expertise bei der Entwicklung einer Strategie zur Klimaanpassung.

Dabei integrieren wir die Nachhaltigkeit in die Business Continuity-Strategie und helfen Ihnen bei der Erkennung und Bewertung von Risiken, sowie bei der Entwicklung von Maßnahmen zur Anpassung Ihres Unternehmens auf externe, nachhaltigkeitsbezogene Risiken.

Ganzheitlich betrachten wir methodisch fundiert, folgende Dimensionen:

  • natĂŒrlich-physikalische Dimension – etwa StĂŒrme und Starkregenereignisse
  • marktliche Dimension – etwa NachfragerĂŒckgang oder -erhöhung
  • regulatorische Dimension – beispielsweise klima- und energiebezogene Regulierungen.

Optional bereiten wir Sie auch gerne auf die European Sustainability Reporting Standards (ESRS E1) vor.

Aufgepasst: EcoVadis Medaillen

Grenzwert Ă€ndern sich fĂŒr das Jahr 2024

Die Mindestpunktzahlen zur Erreichung einer Medaillenstufe haben sich bei EcoVadis im Jahr 2024 erhöht. Der Hintergrund hierfĂŒr ist, dass der Prozentrang je Medaillenstufe fix ist:

Platinmedaille gibt es fĂŒr die Top 1% der teilnehmenden Unternehmen. Goldmedaille fĂŒr die Top 5% der teilnehmenden Unternehmen, usw.

Die EcoVadis Anerkennungsstufen basieren auf dem Prozentrang der EcoVadis-Bewertung. FĂŒr die Einordung in die Medaillenstufen gelten Mindestpunktzahlen.

Verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr die durchschnittliche Punktzahl aller an Ecovadis teilnehmenden Unternehmen, erhöht sich tendenziell der Grenzwert fĂŒr die jeweilige Medaillenstufe.

Hier ein Beispiel zu Veranschaulichung der Logik, Im Jahr 2023 reichten zum Beispiel 50 Punkte zur Auszeichnung Bronze Medaille. Im Jahr 2024 sind mindestens 56 Punkte erforderlich.

Die Grenzwerte sind nur Richtwerte. Sie können sich laut EcoVadis auch unterjÀhrig möglicherweise verÀndern. Grund ist das die Grenzwertbemessung abhÀngig ist von der Anzahl der bewerteten Unternehmen und ihrer Punktzahl.

Was bietet marketinginshape zur Optimierung Ihres EcoVadis Ratings?

EcoVadis stellt Unternehmen mittels einer globalen cloud-basierten SaaS-Plattform ganzheitliche Ratings im Bereich Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) bereit.

  • Umwelt,
  • Arbeits– und Menschenrechte,
  • Ethik sowie
  • nachhaltige Beschaffung.

Das EcoVadis Rating deckt eine breite Palette an nicht-finanziellen Managementsystemen ab. Dabei umfasst die EcoVadis-Bewertung vier Themen zur Beurteilung der Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens:

Jedes Unternehmen wird im Hinblick auf die Themen bewertet, die fĂŒr seine GrĂ¶ĂŸe, seinen Standort und seine Branche relevant sind.

Also in die HĂ€nde gespuckt und auch im Jahr 2024 schauen was noch geht. Mit diesem Hinweis haben Sie Klarheit ĂŒber die Grenzwerte, um die nĂ€chste Bewertungsstufe zu erreichen.

Marketinginshape unterstĂŒtzt Sie in Bezug zu Ecovadis mit einem reichhaltigen Beratungsangebot von

  • Erstellung eine Verhaltenskodex fĂŒr Mitarbeiter oder Lieferanten
  • Wesentlichkeitsanalyse
  • Stakeholderanalyse
  • Beantwortung des EcoVadis Fragebogens
  • und vieles mehr.

Schauen Sie gerne vorbei bei unseren Angeboten, die Sie bei Ihrem EcoVadis Assessment unterstĂŒtzen.

Tag der Logistik – digitale CO2-Bilanzierung

Am Tag der Logistik suchten wir dieses Jahr den Erfahrungsaustausch im Digital Hub Logitics in die Speicherstadt. Das Mittelstand-Digital Zentrum Hamburg und die BVL Regionalgruppe Hamburg prĂ€sentierten Lieferketten & Logistik: Trends und Technologien fĂŒr die Zukunft. FĂŒr uns besonders interessant, das Thema digitale CO2-Bilanzierung oder formell richtiger die Messung und Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen (THG/GHG).

Unser Interessenschwerpunkt war diesmal nicht die Sorgfaltspflicht in der Lieferkette, sondern die dortige THG-Messung fĂŒr die Bereiche Entscheidungsfindung und CO2-Bilanzierung.

Warum sind diese Themen fĂŒr marketinginshape wichtig?

Nur wenn die Nachhaltigkeit der unternehmerischen Wertschaffung ganzheitlich ĂŒber die gesamte Supply Chain angegangen wir, kann das Versprechen von Nachhaltigen Lösungen gegenĂŒber den Anspruchsgruppen des Unternehmens erfĂŒllt werden.

Danke fĂŒr die spannenden VortrĂ€ge und den offenen Erfahrungsaustausch in der inspirierenden AtmosphĂ€re des Digital Logistik Hub Hamburg.

Ein Klassiker fĂŒr Gerechtigkeit und Nachhaltige Entwicklung

John RawlsÂŽ Buch ist ein Klassiker fĂŒr die theoretische Betrachtung von Gerechtigkeit. Die Frage nach Gerechtigkeit stellt sich hĂ€ufig in der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit.

John Rawls Gerechtigkeit

Komplexe Entscheidungen verlangen von Managern:innen bei der Nachhaltigen Entwicklung eine fundierte Haltung. HierfĂŒr ist ein Kompass hilfreich. Nur so gelingt es, dass die Entscheidungen fĂŒr die Anspruchsgruppen glaubhaft und nachvollziehbar sind. Die GlaubwĂŒrdigkeit ist einerseits sinnstiftend und andererseits die Voraussetzung, dass die Stakeholder motiviert sind und ebenfalls nachhaltiges Verhalten zeigen.


Das Buch ist ein guter Ratgeber fĂŒr die praktische Umsetzung, wenn es um folgende Themen geht:

  1. DiversitÀt
  2. Menschenrechte und Sorgfaltspflichten
  3. LeistungsfÀhigkeit
  4. Entlohnung
  5. Pricing
  6. Zugang zu Waren und Dienstleistung
  7. Gesellschaftlicher Zusammenhalt
  8. Sicherheit
  9. 𝒘𝒂𝒔 𝒊𝒔𝒕 𝑰𝒉𝒓𝒆 𝑼𝒆𝒓𝒆𝒄𝒉𝒕𝒊𝒈𝒌𝒆𝒊𝒕𝒔𝒇𝒓𝒂𝒈𝒆 𝒛𝒖𝒓 đ‘”đ’‚đ’„đ’‰đ’‰đ’‚đ’đ’•đ’Šđ’ˆđ’†đ’ 𝑬𝒏𝒕𝒘𝒊𝒄𝒌𝒍𝒖𝒏𝒈?


Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Aktuelles zur EU Richtlinie gegen Greenwashing

Was Sie zur neuen EU-Richtlinie Greenwashing wissen mĂŒssen

Erfahren Sie hier mehr zu der neuen Richtlinie gegen Greenwashing, die im MĂ€rz 2023 von der EU-Kommission beschlossen wurde. Mit der Richtlinie schlĂ€gt die EuropĂ€ische Kommission gemeinsame Kriterien gegen irrefĂŒhrende Umweltaussagen von Gewerbetreibenden vor.

Der Beitrag beinhaltet folgende Punkte:

  • Ziele der neuen Greenwashing – Richtlinie
  • Inhalte
  • Beispiele fĂŒr lautere Praktiken
  • Beispiele fĂŒr unlautere Praktiken

Ziele der neuen EU-Richtline gegen Greenwashing

Die Richtlinie zielt auf einen höheren Verbraucher- und Umweltschutz ab. Da es sich um eine EU-Richtlinie handelt soll diese fĂŒr einen Standardisierung der Maßnahmen gegen Greenwashing und somit einen Beitrag zum reibungslosen Funktionieren des EU-Binnenmarkts leisten. Da Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und bei den Unternehmen ein Megatrend ist, soll der ökologische Wandel der Wirtschaft europaweit voranschreiten und der Green Deal vorankommen. Verbraucher: innen sollen mit der Richtlinie stĂ€rker in die Lage versetzt werden, informierte Kaufentscheidungen zu treffen und so zu einem nachhaltigeren Konsumverhalten beizutragen.

GrundsĂ€tzlich sollen mit der EU-Richtlinie gegen Greenwashing Praktiken verhindert werden, die in Verbindung mit der frĂŒhzeitigen Obsoleszenz von Waren, irrefĂŒhrenden Umweltaussagen zu Produkten, Informationen ĂŒber die sozialen Merkmale von Produkten sowie nicht transparente und nicht glaubwĂŒrdige Nachhaltigkeitssiegeln gebracht werden.

Auswirkung auf klimabezogene Aussagen einen Produktes

Umweltaussagen, insbesondere klimabezogene Aussagen, die sich auf die kĂŒnftige Leistung in der Form eines Übergangs zu CO2- oder KlimaneutralitĂ€t bis zu einem bestimmten Datum beziehen, sollen durch vom Gewerbetreibenden vorgegebene,

  • klare
  • objektive
  • öffentlich zugĂ€ngliche und
  • öffentlich ĂŒberprĂŒfbare

Verpflichtungen und Ziele gestĂŒtzt werden.

Hier muss der Gewerbetreibende einen ausfĂŒhrlichen und realistischen Umsetzungsplan vorweisen können, aus dem hervorgeht, wie diese Verpflichtungen und Ziele erreicht werden und in dem eine entsprechende Mittelzuweisung zur Erreichung der kĂŒnftigen Leistung vorgesehen ist.

Vergleichsaussagen zu ökologischen oder Sozialen Produktmerkmalen

Gewerbetreibende verpflichten sich, die Verbrauchern bei Vergleich von Produkten auf der Grundlage ihrer ökologischen oder sozialen Merkmale oder ZirkularitĂ€tsaspekte, wie der Haltbarkeit, der Reparierbarkeit oder der RecyclingfĂ€higkeit  zu informieren, ĂŒber die Vergleichsmethode, die verglichenen Produkte, den Gegenstand des Vergleichs, die Lieferanten dieser Produkte sowie die Maßnahmen, die ergriffen werden, um die Informationen auf dem neuesten Stand zu halten.

Anforderung an nachhaltige Zertifizierungssysteme

Zertifizierungssysteme fĂŒr zum Beispiel Nachhaltigkeitssiegeln sollen Mindestanforderungen hinsichtlich Transparenz und GlaubwĂŒrdigkeit erfĂŒllen. Dies umfasst eine objektive Überwachung der Einhaltung der Anforderungen des Systems. Die Überwachung muss von einem Dritten durchgefĂŒhrt wird, dessen Kompetenz und UnabhĂ€ngigkeit sowohl vom Zertifizierungssystem-Inhaber als auch von dem Gewerbetreibenden auf der Grundlage internationaler, EU-weiter oder nationaler Normen und Verfahren sichergestellt ist (z. B. ISO 17065).

Die oben aufgefĂŒhrten Beispiele stelle nur eine Auswahl an Praktiken der EU-Richtlinie gegen Greenwashing dar. Die Richtlinie selber wurde bisher von der EU-Kommission verabschiedet und im Januar 2024 vom EU Parlament beschlossen. Die Mitgliedsstaaten mĂŒssen noch zustimmen, damit das Gesetz endgĂŒltig in Kraft treten kann. Danach haben die EU-Staaten dann zwei Jahre Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

Wenn Sie fragen zu der Richtlinie und der Umsetzung in Ihrem Unternehmen haben, sprechen Sie uns gerne an.

Aktuelle Studie: Machtstrategien zur Transformation.

FĂŒr die Nachhaltige Transformation ist es essenziell zu verstehen, wie MĂ€rkte ĂŒberhaupt transformiert werden können. Hierzu möchte dieser frisch im Journal of Service Theory and Practice veröffentlichte Artikel einen Beitrag zum besseren VerstĂ€ndnis leisten💡. Der im Dezember 2023 erschienen Artikel behandelt das Thema Machtstrategien zwischen Akteuren und das Zusammenspiel zwischen dem Markt (hier Service-Ökosystem) und dem/den Akteur(en).

Der Artikel untersucht Machtstrategien und befÀhigt Marktteilnehmer:

  • Macht in Akteur-Beziehungen von gegenseitigen AbhĂ€ngigkeiten durch Asymmetrie zu schaffen.
  • Das Wechselspiel zwischen Strategien und Gegenstrategien der Akteure und die daraus entstehende Verhaltensdynamik zu berĂŒcksichtigen.
  • die Einbettung des Akteurs in ein Service-Ökosystem und die daraus entstehenden Handlungsoptionen zu berĂŒcksichtigen.
  • die Rolle von Institutionen und die Möglichkeiten zur institutionellen Arbeit der Akteure selbst zu verstehen.

Die Gestaltung von Machtstrategien

FĂŒr die Gestaltung von Machtstrategien in einem Service-Ökosystem werden sieben VorschlĂ€gen gemacht:

➡ MachtverhĂ€ltnisse zwischen Akteuren werden von ihnen selbst mitgestaltet.

➡ asymmetrische Interdependenzen zwischen Akteuren sind eine Machtquelle.

➡ Technologie prĂ€gt die MachtverhĂ€ltnisse in einem Service-Ökosystem.

➡ MachtverhĂ€ltnisse sind kontextbezogen und dynamisch

➡ Akteure sind fĂŒr die StabilitĂ€t des Service-Ökosystems verantwortlich

➡ Die Service-Ökosystem-Perspektive bietet erweiterte Strategiemöglichkeiten fĂŒr Machtbeziehungen

➡ Die institutionellen Arrangements eines Service-Ökosystems beeinflussen die Machtwahrnehmung seiner eingebetteten Akteure.

Der Artikel bietet eine Betrachtungsweise von MachtphĂ€nomenen auf verschiedenen Ebenen (Mikro-Meso-Makro). Macht wird als eine transformative FĂ€higkeit eines Akteurs konzipiert, um in Institutionen einzugreifen und diese zu verĂ€ndern. Da alle sozialen Systeme Machtsysteme sind, kann ein Service-Ökosystem nur durch die Integration des elementaren Machtbegriffs vollstĂ€ndig verstanden werden. Daher sind MachtĂŒberlegungen der Akteure und des Service-Ökosystems relevant, um das VerstĂ€ndnis der Transformation und der StabilitĂ€t des Service-Ökosystems zu verbessern.

Mehr zu unseren Veröffentlichungen finden Sie hier.

DĂ©jĂ -vu LkSG, Mickey Mouse und Packman?

Das EU-Lieferkettengesetz könnte an Deutschland scheitern? Deutschland hat doch schon das LkSG.

Laut Tagesschau.de haben die großen WirtschaftsverbĂ€nde ein „Nein“ zu den EU-PlĂ€nen fĂŒr ein EU-Lieferkettengesetz gefordert: Die Unternehmen wĂŒrden fĂŒr Pflichtverletzungen zivilrechtlich haften, die PlĂ€ne seien wirklichkeitsfremd und mit bĂŒrokratischem Aufwand verbunden – so der Tenor.

Unsere Erfahrungen nach einem Jahr LkSG:

Nachhaltigkeit rĂŒckt ins Zentrum des GeschĂ€ftsmodells

Die teilnehmenden Unternehmen verÀndern Ihre GeschÀftsmodelle dahin, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht zu Lasten von Umwelt und Sozialem geht. Das Mickey Mouse Modell nach die wirtschaftliche Dimension stÀrker gewichtet wird, als die Soziale Dimension oder die Umweltdimension gehört dann der Vergangenheit an. Interner Profit basiert nicht auf Kosten externer sozialer oder ökologischer Kosten.

Nachhaltigkeit ist keine Option, es ist das Narrativ

Eine klare Abkehr des Packman-Modells: Das Unternehmen erlaubt sich Nachhaltigkeit nur, solange es sich die Nachhaltigkeit leisten kann. Wird die Marge eng, wird die soziale und ökologische Dimension optional und von der ökonomischen Dimension aufgegeben bzw. von Packman verschlungen. Oft sind in diesen Unternehmen Statements wie, „wir mĂŒssen und die Nachhaltigkeit erstmal leisten können“ oder „Nachhaltigkeit können wir uns (momentan) nicht leisten“. Hier ist oft eine Entkopplung zwischen einen nicht nachhaltigen GeschĂ€ftskern und dem Versuch, dessen Auswirkungen zu kompensieren zu erkennen. Nachh altigkeit in der Lieferkette ist keine Option, sondern im Kern des GeschĂ€ftsmodells verankert.

Vorteile, die das Lieferkettengesetz mit sich bringt

➡ GeschĂ€ftsmodell verĂ€ndern sich so, dass der wirtschaftlicher Erfolg nicht zu Lasten von Umwelt und Sozialem geht.
➡ Transparenz und das Miteinander innerhalb der Lieferkette erhöht sich.
➡ Die ProzessqualitĂ€t innerhalb der Lieferketten wird deutlich besser.
➡ Unsicherheiten innerhalb der Lieferketten nehmen deutlich ab.
➡ Entscheidungen innerhalb der Lieferkette fußen auf eine besseren Datenlage.

Was sind Ihre Erfahrungen bei der Umsetzung des LkSG? – gerne positive und negative.

Wir laden ein zu einem Dialog und Erfahrungsaustausch zu diesem wichtige Thema.

Nachhaltiges Verhalten versus VorsÀtze

Im Jahr 2024 nachhaltiger, grĂŒner, sozialer werden?

VorsÀtze, Ziele und Visionen

Ein neues Jahr beginnt hÀufig mit guten VorsÀtzen. Das ist gut so, denn ohne Vision oder Ziel, gelingt eine bewusste VerhaltensÀnderung kaum.

Jedoch aufgepasst und fast jede(r) kennt es aus dem privaten Umfeld: Nicht jeder Vorsatz fĂŒhrt zum gewĂŒnschten Ziel.

Doch woran liegt das?

Interessant hierzu ist eine Studie von Anja Kollmuss & Julian Agyeman (2002). Hier wird die LĂŒcke zwischen Intention und Verhalten untersucht.

Dabei werden folgende Barrieren identifiziert, die uns vom umweltfreundlichen Verhalten abhalten – trotz der guten VorsĂ€tze – auf unterschiedlichen Ebenen.

Interne Faktoren, die wie Barrieren auf eine VerÀnderung zu nachhaltigem Verhalten wirken, sind:

Das Gegenmittel zu dem Organisationen greifen ist: Wir machen eine Schulung. Das greift oft zu kurz. Die Teilnehmer kommen beseelt aus der Schulung zurĂŒck und erleben hĂ€ufig den „Post-Schulungsschock“. Das gelernte passt schlichtweg nicht in Ihrer Organisation. Die Teilnehmer melden zurĂŒck, es fĂŒhle sich an wie „RĂŒckkehr aus einem Paralleluniversum“, in der Organisation wird „eine andere Sprache“ gesprechen“ oder die Euphorie das gelernte umzusetzen, erhĂ€lt „einen dumpfen Schlag“ . Das ist frustrieren und kontraproduktiv. Wir entwickeln unser Workshops so, dass sie fĂŒr Ihre Organisation anschlussfĂ€hig sind und die Ergebnisse und gewonnen Erkenntnisse in den Arbeitsalltag ihrer Unternehmung gerettet werden. Nur so gelingt die nachhaltige Transformation – echt nachhaltig.

Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie Sie diese Barrieren nachhaltig abbauen können. So wird aus den guten VorsÀtzen nachhaltiges Verhalten.

Ihre Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette

Die Sorgfaltspflichten in der Lieferkette adressieren drei Megatrends fĂŒr die Transformation von Unternehmen:

  • Nachhaltigkeit
  • Digitalisierung
  • Resilienz.

Jedes dieser drei Themen alleine kann fĂŒr die UnternehmensfĂŒhrung eine Baustelle darstellen.

Ich lade Sie ein, die Themen als drei zusammenhÀngende Treiber des Strategischen Wandels zu verstehen. Zum VerstÀndnis der ZusammenhÀnge hier eine Folie aus einem Vortrag von mir zu einem BVL-Webcast im September 2023.

FĂŒhrungsaufgabe Transformation

Dieser strategischer Wandel ist eine FĂŒhrungsaufgabe. Aufgezeigt und in dem Workshop erarbeitet werden soll, wie Ihr Unternehmen seiner Verantwortung fĂŒr die Sorgfaltspflichten gerecht wird.

Und vor allen Dingen, wie Unternehmen mit Hilfe digitaler Datenaustauschsystemen Ihrer Verantwortung besser nachkommen.

Das Ziel ist eine Vision zu entwickeln, wie der fĂ€lschungssichere, datenbasierter Beweis fĂŒr die Einhaltung sĂ€mtlicher Produktionsstandards gelingt. Eine Verifikation der Herkunft von Rohstoffen oder Produkten, die die Anforderungen des LkSG garantieren, soll ermöglicht werden.

DafĂŒr benötigen Sie:

  • rechtssichere Speicherung der Daten
  • Digitale IdentitĂ€t der Mitwirkenden
  • FĂ€lschungssichere Dokumentation

Anhand unserer Programminhalte 5 E – explore, experiment, engage, execute und evalute – gelingt es uns in fĂŒnf Schritten Ihre firmeneigene, ganzheitliche Vision einer nachhaltigen, digitalen Lieferkette zu entwickeln. Wir identifizieren mit Ihnen AnsĂ€tze fĂŒr die Ausrichtung Ihrer Ablauforganisation. Wir entwickeln mit Ihnen Argumente, wie Sie Ihre Lieferketten-Partner ĂŒberzeugen, Ihrer Vision der anvisierten digitalen und nachhaltigen Lieferkette zu folgen. Wir unterstĂŒtzen Sie bei dem Ausbau von nachhaltiger Datenkompetenzen. Schlussendliche erarbeiten wir mit Ihnen Indikatoren, die Sie befĂ€higen Ihren Erfolg in der nachhaltigen Lieferkette zu operationalisieren und zu messen.