Am 9. März wurde Prof. Dr. Johannes Hogg abends zum Lions Club Ahrensburg eingeladen, um in einem kurzweiligen Vortrag über das Thema „Nachhaltigkeit als Führungsaufgabe“ zu sprechen. Schwerpunkt des Vortrags war die unternehmerische Verantwortung.
Inhaltlich ging es um das Zusammenspiel von Öffentlichkeit, Regulatorik und unternehmerischen Handlungsspielräumen. Mit Professor Hogg gab einen Ausblick auf den Bereich GreenTech und die Marktchancen, die dort zu gestalten sind. Also ein Thema, dass sich der Lions Club Ahrensburg mit „nachhaltig gestalten“ auch auf den Tischwimpel geschrieben hat.
Im Anschluss an den Vortrag kam es zu einem respektvollen und sehr guten Austausch an Erfahrungen und Perspektiven. Das Thema Nachhaltigkeit füllt immer noch Säle.
Danke an alle anwesenden Mitglieder und besonders an den Präsidenten Dr. Hans Joachim Hinz für die Moderation des Abends.
Das EU-Lieferkettengesetz könnte an Deutschland scheitern? Deutschland hat doch schon das LkSG.
Laut Tagesschau.de haben die großen Wirtschaftsverbände ein „Nein“ zu den EU-Plänen für ein EU-Lieferkettengesetz gefordert: Die Unternehmen würden für Pflichtverletzungen zivilrechtlich haften, die Pläne seien wirklichkeitsfremd und mit bürokratischem Aufwand verbunden – so der Tenor.
Unsere Erfahrungen nach einem Jahr LkSG:
Nachhaltigkeit rückt ins Zentrum des Geschäftsmodells
Die teilnehmenden Unternehmen verändern Ihre Geschäftsmodelle dahin, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht zu Lasten von Umwelt und Sozialem geht. Das Mickey Mouse Modell nach die wirtschaftliche Dimension stärker gewichtet wird, als die Soziale Dimension oder die Umweltdimension gehört dann der Vergangenheit an. Interner Profit basiert nicht auf Kosten externer sozialer oder ökologischer Kosten.
Nachhaltigkeit ist keine Option, es ist das Narrativ
Eine klare Abkehr des Packman-Modells: Das Unternehmen erlaubt sich Nachhaltigkeit nur, solange es sich die Nachhaltigkeit leisten kann. Wird die Marge eng, wird die soziale und ökologische Dimension optional und von der ökonomischen Dimension aufgegeben bzw. von Packman verschlungen. Oft sind in diesen Unternehmen Statements wie, „wir müssen und die Nachhaltigkeit erstmal leisten können“ oder „Nachhaltigkeit können wir uns (momentan) nicht leisten“. Hier ist oft eine Entkopplung zwischen einen nicht nachhaltigen Geschäftskern und dem Versuch, dessen Auswirkungen zu kompensieren zu erkennen. Nachh altigkeit in der Lieferkette ist keine Option, sondern im Kern des Geschäftsmodells verankert.
Vorteile, die das Lieferkettengesetz mit sich bringt
➡ Geschäftsmodell verändern sich so, dass der wirtschaftlicher Erfolg nicht zu Lasten von Umwelt und Sozialem geht. ➡ Transparenz und das Miteinander innerhalb der Lieferkette erhöht sich. ➡ Die Prozessqualität innerhalb der Lieferketten wird deutlich besser. ➡ Unsicherheiten innerhalb der Lieferketten nehmen deutlich ab. ➡ Entscheidungen innerhalb der Lieferkette fußen auf eine besseren Datenlage.
Was sind Ihre Erfahrungen bei der Umsetzung des LkSG? – gerne positive und negative.
Wir laden ein zu einem Dialog und Erfahrungsaustausch zu diesem wichtige Thema.
Ein neues Jahr beginnt häufig mit guten Vorsätzen. Das ist gut so, denn ohne Vision oder Ziel, gelingt eine bewusste Verhaltensänderung kaum.
Jedoch aufgepasst und fast jede(r) kennt es aus dem privaten Umfeld: Nicht jeder Vorsatz führt zum gewünschten Ziel.
Doch woran liegt das?
Interessant hierzu ist eine Studie von Anja Kollmuss & Julian Agyeman (2002). Hier wird die Lücke zwischen Intention und Verhalten untersucht.
Dabei werden folgende Barrieren identifiziert, die uns vom umweltfreundlichen Verhalten abhalten – trotz der guten Vorsätze – auf unterschiedlichen Ebenen.
Interne Faktoren, die wie Barrieren auf eine Veränderung zu nachhaltigem Verhalten wirken, sind:
Das Gegenmittel zu dem Organisationen greifen ist: Wir machen eine Schulung. Das greift oft zu kurz. Die Teilnehmer kommen beseelt aus der Schulung zurück und erleben häufig den „Post-Schulungsschock“. Das gelernte passt schlichtweg nicht in Ihrer Organisation. Die Teilnehmer melden zurück, es fühle sich an wie „Rückkehr aus einem Paralleluniversum“, in der Organisation wird „eine andere Sprache“ gesprechen“ oder die Euphorie das gelernte umzusetzen, erhält „einen dumpfen Schlag“ . Das ist frustrieren und kontraproduktiv. Wir entwickeln unser Workshops so, dass sie für Ihre Organisation anschlussfähig sind und die Ergebnisse und gewonnen Erkenntnisse in den Arbeitsalltag ihrer Unternehmung gerettet werden. Nur so gelingt die nachhaltige Transformation – echt nachhaltig.
Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie Sie diese Barrieren nachhaltig abbauen können. So wird aus den guten Vorsätzen nachhaltiges Verhalten.
Der Beitrag der Cloud zur Nachhaltigkeit in der Supply Chain
Eine herzliche Einladung zu diesem Webinar. Das Thema ist aktuell und drängend. Globale Supply Chains sind stark strapaziert und dennoch steigen die Anforderungen an die Qualität der Versorgungsketten. Wie ist diesen zu begegnen?
In das Thema einleiten wird Prof. Dr. Johannes Hogg, Professor für Nachhaltiges Management an der Hochschule Fresenius, der eine Einordnung durchführen wird, um hervorzuheben welche Bedeutung das Thema Nachhaltigkeit für Lieferketten hat, wie sie zur Führungsaufgabe geworden ist und wie diese sich mit der zunehmenden Digitalisierung verändert.
Konkreter auf den Beitrag der Cloud zur Nachhaltigkeit von Supply Chains wird Ulf Köster, Sustainability Practice Lead, Accenture, eingehen. Es wird erläuterten, welche ökonomischen und ökologischen Einsparpotenziale Cloud-Lösungen mit sich bringen. Die Basis umfassender Cloud-Applikationen sind Rechenzentren, die in der Lage sind, die großen Datenmengen zu handeln.
Wie diese funktionieren und wie der Umzug von On-Prem in die Cloud funktioniert, wird Klaas Mertens, Global Solutions Architect, Equinix, erklären. Untermalt wird die Präsentation mit einer virtuellen Data-Center Tour.
Abschließend wird Jürgen Hindler, Senior Manager Geschäftsentwicklung SCM, Oracle Cloud Applications Germany, konkret am Beispiel erklären, wie Cloudlösungen im Businessumfeld aussehen und funktionieren können, v. a. im Bezug auf globale und mehrgliedrige Supply Chains.
Durch das Webinar wird Dr. Martin Schwemmer führen, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Logistik. Im Anschluss der einzelnen Vorträge werden wir auf Ihre Fragen eingehen.
Mehr Infos direkt bei BVL-digital. Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) ist ein offenes Netzwerk von Menschen, die aktiv für ein effizientes Miteinander in der globalisierten Wirtschaft eintreten.
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