Am 9. März wurde Prof. Dr. Johannes Hogg abends zum Lions Club Ahrensburg eingeladen, um in einem kurzweiligen Vortrag über das Thema „Nachhaltigkeit als Führungsaufgabe“ zu sprechen. Schwerpunkt des Vortrags war die unternehmerische Verantwortung.
Inhaltlich ging es um das Zusammenspiel von Öffentlichkeit, Regulatorik und unternehmerischen Handlungsspielräumen. Mit Professor Hogg gab einen Ausblick auf den Bereich GreenTech und die Marktchancen, die dort zu gestalten sind. Also ein Thema, dass sich der Lions Club Ahrensburg mit „nachhaltig gestalten“ auch auf den Tischwimpel geschrieben hat.
Im Anschluss an den Vortrag kam es zu einem respektvollen und sehr guten Austausch an Erfahrungen und Perspektiven. Das Thema Nachhaltigkeit füllt immer noch Säle.
Danke an alle anwesenden Mitglieder und besonders an den Präsidenten Dr. Hans Joachim Hinz für die Moderation des Abends.
Vorweg, Glaubenssätze sind allgemein Überzeugungen oder Annahmen, die Entscheiderinnen und Entscheider über sich selbst, andere oder die Welt haben. Glaubenssätze sind bei uns Menschen tief verwurzelt und beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln. Glaubenssätze können positiv oder negativ sein und durch Erfahrungen, Erziehung, Kultur und andere Faktoren geprägt werden.
Glaubenssätze gehören zu den Heuristiken. Heuristiken sind wertvolle, kognitive Werkzeuge, um bei begrenztem Wissen und in begrenzter Zeit möglichst sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Heuristische Verfahren dienen nicht der idealen Entscheidungsfindung, sondern vielmehr der Herleitung von Lösungswegen.
Somit helfen uns Glaubenssätze bei komplexen Herausforderungen, vor denen wir beim Management der Nachhaltigkeit häufig stehen. Wir haben hier oft nicht die Zeit, das Wissen und die Handlungsoptionen für eine ideale, perfekte Entscheidungsfindung.
Glaubenssätze der Nachhaltigkeit im Unternehmen
Gleichzeitig können diese per se limitierten Glaubenssätze auch zu Kritik an der Entscheidung führen, wie es in der ARD-Dokumentation veranschaulicht wird. Die Dokumentation finden Sie in der Mediathek oder direkt hier:
4 Beispiele für Glaubenssätze des Nachhaltigen Managements
Exemplarisch wollen wir hier auf vier gängige Glaubenssätze des Nachhaltigen Managements aus dem Film eingehen:
1. Wir lösen Herausforderungen der Nachhaltigkeit nur technologisch.
Der Film zeigt, dass für die ökologisch gewollte Energiewende neue Technologien zum Einsatz kommen (Photovoltaik, E-Autos, Windkraft, Stromtrassen, etc.). Für diese grünen Technologien ist deutlich mehr Kupfer(-erz) notwendig. Allerdings hat der Abbau und Transport der Erze einen enorm hohen Bedarf an z. B Landfläche, Wasser und Energie. Kupferminen stoßen zunehmend auf schwefelbasierte Gesteinsschichten mit giftigem Arsen. Die ökologischen und sozialen Belastungen für die Arbeiter und Nachbarn der Kupferminen sind hoch.
2. Wir lösen Ressourcenprobleme nur über einen Kreislaufansatz.
Der zirkulare Ansatz ist per se natürlich richtig. Bei Kupfer allerdings reicht der Kreislaufansatz nicht, weil die Nachfrage nach Kupfer so stark wächst. Wir haben in Europa eine überdurchschnittliche (verglichen mit anderen Rohstoffen) hohe Recyclingquote von 50%. Weltweit sind ca. 9,8 Mio. t Kupfer im Kreislauf. Kupfer aus Primärquellen ist notwendig, um die wachsende Nachfrage (global ca. 28. Mio. t) zu befriedigen.
3. Lieferkettenprobleme werden mit Zertifikaten alleine gelöst.
Die Doku veranschaulicht die Probleme am Beispiel der Aurubis. Die Aurubis ist offen, gesprächsbereit und gewillt Transparenz zu geben. In den Gesprächen wird betont, was gemacht wird, welche Verhaltenskodexe und Zertifikate genutzt werden und was von den Zulieferern erwartet wird. Gleichzeitig sind die Dokumente, mit denen der Autor die Aurubis Ansprechpartner konfrontiert nicht so verborgen, dass Aurubis diese Kenntnisse nicht auch hätte haben können. Hier ist interessant, ob zukünftig das Sorgfaltspflichtengesetz mehr Transparenz in der Lieferkette bringt.
4. Stakeholder-Kommunikation funktioniert schon, wenn Unternehmen Formate dafür anbieten.
In der Doku tritt auch der Vorsitzende der Bergarbeitergewerkschaft auf. Aurubis bietet Hinweisgeber oder Whistleblowern ein Format über ein neutrales Compliance Portal an. Der Gewerkschafter sagt im Film, dass es für ihn schwer sei, dieses Portal zu finden. Werden in einer Suchmaschine die Suchwörter „aurubis“, „compliance“ und „whistleblower“ eingeben, findet sich heute das Compliance Portal für Aurubis relativ schnell.
Das Anschauen der Dokumentation lohnt sich, beim reflektieren ihrer Glaubenssätze unterstützen wir Sie gerne.
Dienstreisen bringen Menschen zusammen. Dienstreisen ermöglichen Businesskontakte, Meetings, Messebesuche, Vertragsverhandlungen, Events, Serviceeinsätze und vieles mehr. Kurz, Dienstreisen ermöglichen, erhalten und erweitern unsere Geschäfte unser Netzwerk und unsere Fähigkeiten.
Unser Reiseaktivitäten haben gleichzeitig Umweltauswirkungen, die sich als ökologischer Fußabdruck darstellen lassen. Auf Reiseportalen finden sich CO2-Emissionen Rechner, die den Fußabdruck der durch die Transportmittel verursacht Emissionen errechnen. Meist werden Ihnen dann als nächsten Schritt eine Kompensationsmöglichkeit angeboten.
Doch nicht nur der Transport verursacht CO2-Emissionen. So hängt der Fußabdruck der Dienstreise unter anderem auch ab von Unterkunft, Verpflegung, Aktivitäten, Konsum im Zielgebiet.
Denn CO2 Emissionen, die bei Dienstreisen anfallen, werden laut Treibhausgas (THG) Protokoll in Scope 3 erfasst. Das THG-Protokoll ist ein international anerkannter Standard zur Erfassung, Berichterstattung und Verwaltung von Treibhausgasemissionen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn wir Sie bei der Erfassung, Berichterstattung und Verwaltung von Treibhausgasemissionen unterstützen können. Gerne helfen wir Ihnen, bei der Erarbeitung von Strategien und Maßnahmen zur Reduktion oder Vermeidung von CO2 bei Dienstreisen.
Kommen Sie mit Ihren Ideen und Fragen gerne auf uns zu.
John Rawls´ Buch ist ein Klassiker für die theoretische Betrachtung von Gerechtigkeit. Die Frage nach Gerechtigkeit stellt sich häufig in der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit.
Komplexe Entscheidungen verlangen von Managern:innen bei der Nachhaltigen Entwicklung eine fundierte Haltung. Hierfür ist ein Kompass hilfreich. Nur so gelingt es, dass die Entscheidungen für die Anspruchsgruppen glaubhaft und nachvollziehbar sind. Die Glaubwürdigkeit ist einerseits sinnstiftend und andererseits die Voraussetzung, dass die Stakeholder motiviert sind und ebenfalls nachhaltiges Verhalten zeigen.
Das Buch ist ein guter Ratgeber für die praktische Umsetzung, wenn es um folgende Themen geht:
Ein neues Jahr beginnt häufig mit guten Vorsätzen. Das ist gut so, denn ohne Vision oder Ziel, gelingt eine bewusste Verhaltensänderung kaum.
Jedoch aufgepasst und fast jede(r) kennt es aus dem privaten Umfeld: Nicht jeder Vorsatz führt zum gewünschten Ziel.
Doch woran liegt das?
Interessant hierzu ist eine Studie von Anja Kollmuss & Julian Agyeman (2002). Hier wird die Lücke zwischen Intention und Verhalten untersucht.
Dabei werden folgende Barrieren identifiziert, die uns vom umweltfreundlichen Verhalten abhalten – trotz der guten Vorsätze – auf unterschiedlichen Ebenen.
Interne Faktoren, die wie Barrieren auf eine Veränderung zu nachhaltigem Verhalten wirken, sind:
Das Gegenmittel zu dem Organisationen greifen ist: Wir machen eine Schulung. Das greift oft zu kurz. Die Teilnehmer kommen beseelt aus der Schulung zurück und erleben häufig den „Post-Schulungsschock“. Das gelernte passt schlichtweg nicht in Ihrer Organisation. Die Teilnehmer melden zurück, es fühle sich an wie „Rückkehr aus einem Paralleluniversum“, in der Organisation wird „eine andere Sprache“ gesprechen“ oder die Euphorie das gelernte umzusetzen, erhält „einen dumpfen Schlag“ . Das ist frustrieren und kontraproduktiv. Wir entwickeln unser Workshops so, dass sie für Ihre Organisation anschlussfähig sind und die Ergebnisse und gewonnen Erkenntnisse in den Arbeitsalltag ihrer Unternehmung gerettet werden. Nur so gelingt die nachhaltige Transformation – echt nachhaltig.
Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie Sie diese Barrieren nachhaltig abbauen können. So wird aus den guten Vorsätzen nachhaltiges Verhalten.
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